comdirect bank AG gibt die Zahlen für das erste Quartal bekannt

Nach dem für (fast alle) deutschen Banken so schweren vierten Quartal des vergangenen Jahres blieb nun abzuwarten, was das erste Quartal dieses Jahres mit sich bringen würde. Dabei konnte man sich auf so einige Überraschungen gefasst machen, böser wie auch guter Natur. Heute gab die comdirect nun auch die Zahlen für das erste Quartal dieses Jahres bekannt. Es ist „ein ordentlicher Jahresauftakt“, wie der Vorstandsvorsitzende Michael Mandel dazu sagte.

Die ganzen Fakten und Zahlen im Überblick:

Pressemitteilung

24.04.2009 – comdirect bank: 15,7 Millionen Euro Vorsteuerergebnis – Wachstum im ersten Quartal fortgesetzt – neues Girokonto im Angebot
Quickborn / Frankfurt am Main. Die comdirect bank (www.comdirect.de) schließt das erste Quartal 2009 mit einem Vorsteuerergebnis in Höhe von 15,7 Millionen Euro ab (Vorjahr: 27,5 Millionen Euro). „In dem bekannt schwierigen Marktumfeld ist uns ein ordentlicher Jahresauftakt gelungen: Wir sind weiter gewachsen – organisch mit unserem Zukunftsprogramm complus, anorganisch durch die Übernahme der ebase. Zugleich haben wir mit konsequentem Kostenmanagement ein gutes Ergebnis über Markterwartungen erzielt“, sagt Michael Mandel, Vorstandsvorsitzender der
comdirect

.

Die Kundenzahl erhöhte sich im ersten Quartal um 18.918 auf 1.368.215. Das betreute Kundenvermögen nahm gegenüber dem vierten Quartal 2008 marktbedingt um 9 Prozent ab und lag Ende März bei 18,61 Milliarden Euro. 852.630 Kunden führten ein Tagesgeldkonto – ein Plus von 38.114 beziehungsweise 5 Prozent in drei Monaten. Im gleichen Zeitraum erhöhte sich die Zahl der Girokonten um 8 Prozent auf 460.824 und die Anzahl der Depots um 1 Prozent auf 704.216. Die Beratungstochter comdirect private finance betreute 48.969 Kunden, 5 Prozent mehr als Ende 2008.

In den ersten drei Monaten des Jahres hat die comdirect bank Gesamterträge in Höhe von 60,6 Millionen Euro erwirtschaftet – 28 Prozent weniger als im ersten Quartal des Vorjahres. Insbesondere stark gesunkene Marktzinsen und eine verhaltene Orderaktivität an den Börsen haben dazu beigetragen. So lag der Zinsüberschuss vor Risikovorsorge Ende März bei 32,5 Millionen Euro (Vorjahr: 41,5 Millionen Euro). Der Provisionsüberschuss lag mit 25,9 Millionen Euro unter dem hohen Vorjahresniveau (36,3 Millionen Euro). Demgegenüber steht ein reduzierter Verwaltungsaufwand. Durch ein konsequentes Kostenmanagement lag dieser mit 44,9 Millionen Euro um 10,3 Prozent unter dem Vergleichsquartal des Vorjahres.

Durch die vereinbarte Übernahme der ebase wurde das Fundament für einen zusätzlichen, anorganischen Wachstums- und Entwicklungsschub gelegt. Mit der ebase steht die comdirect bank für mehr als 2 Millionen Kunden, mehr als 1,4 Millionen Depots und ein Kundenvermögen in Höhe von 29,2 Milliarden Euro. Ab 2013 soll das Business to Business Geschäft der comdirect bank einen Ergebnisbeitrag in Höhe von mindestens 10 Prozent erzielen.

In den nächsten fünf Jahren sollen zudem zwischen 250 und 300 Millionen Euro in complus investiert werden. Mandel: „complus steht für organisches Wachstum und mehr Profitabilität im Business to Consumer Banking der Zukunft.“ Bis 2013 will die Direktbank ein Vorsteuerergebnis zwischen 150 und 160 Millionen Euro erzielen. Zugleich soll die Zahl der Kunden um 1 Millionen auf 2,3 Millionen steigen und das Kundenvermögen mehr als 40 Milliarden Euro betragen. Produktseitig wurde ein erster complus Meilenstein durch die Einführung eines neuen Girokontos mit Zufriedenheitsgarantie erreicht.

Die comdirect Aktionäre dürfen sich zunächst erneut auf eine Dividende freuen. Nach Zustimmung der Hauptversammlung am 6. Mai 2009 sollen 41 Cent je Aktie für das Geschäftsjahr 2008 ausgeschüttet werden.“ (Quelle: comdirect)

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