Bußgeld für die Postbank

Vor einigen Monaten waren wir eines der ersten Medien, die über den Datenskandal bei der Postbank berichtet hatten. Während große Tageszeitungen den Skandal erst totschwiegen, wohl aus Angst, den Werbekunden Postbank zu verprellen, nahmen wir den Faden damals auf, den die Stiftung Warentest ins Rollen brachte. Nun, einige Monate später bekommt die Postbank die Quittung für die Schlampigkeit im Umgang mit Kundendaten: Ein Bußgeld in Höhe von 120.000 Euro, aufgebrummt vom Datenschutzbeauftragten von Nordrhein-Westfalen.

Der Datenschutzbeauftragte des LDI NRW, Ulrich Lepper, begründete das Bußgeld gegen die Postbank auch mit klaren Worten: „Die Postbank ist eindeutig zu weit gegangen. Ich frage mich, was das Bankgeheimnis noch wert sein soll, wenn rund 4000 freiberufliche Außendienstmitarbeiter weit über eine Million Kontodatensätze von Kundinnen und Kunden abrufen können.“

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