Billiges Geld für Banken bringt wachsende Inflationsgefahr mit sich
Wird die EZB die Märkte weiter fluten?
Die geldpolitischen Maßnahmen der europäischen Notenbank sollen eigentlich dazu dienen, dass die aufkeimende Rezession in der Euro-Zone im Keim erstickt wird. Statt einer flächendeckenden Rezession droht jedoch durch die Flut an Geld, mit der die EZB die Finanzmärkte zuschüttet, eine ganz andere Gefahr: die Inflation.
Es gibt keine Medaille, die nicht eine zweite Seite hätte. Während die Europäische Zentralbank nur die eine Seite sieht, ist die Realität möglicherweise bald eine ganz andere. Was als Mittel gegen die Rezession gedacht ist, aber nicht wirklich dagegen greift, könnte sich bald umkehren und eine Inflation mit sich bringen, die sowohl die Gehaltssteigerungen als auch die Rentenerhöhungen auffrisst.
Heute finde die monatliche Ratssitzung der Europäischen Zentralbank statt. Dort wird über geldmarktpolitische Mittel entschieden werden. Auch darüber, ob der Markt weiter mit Geld geflutet wird zu billigen Zinsen. Und auch der Leitzins steht auf des Messers Schneide und damit vor einer historischen Zinssenkung. Ob dies jedoch wirklich etwas bringt im Kampf gegen den Abschwung in der Eurozone, bleibt auch weiterhin fraglich.









Jeder Mensch, der in dieser Welt lebt, kommt auch mit der Wirtschaft in Kontakt, auf die eine oder andere Weise. Ein autarkes wirtschaftliches Leben ist kaum möglich – und auch kaum mehr erstrebenswert. Die Wirtschaft ist es, die uns weiterführt in dem, wie wir leben und auch die Art, was wir aus dem Leben machen. 
[...] Donnerstag der vergangenen Woche hat die Europäische Zentralbank das wichtige geldpolitische Instrument Leitzins gesenkt. Von dem bisherigen historischen Tief von 1,00 Prozent ging es um 25 Basispunkte nach unten [...]