Baufinanzierungen vor der Zinswende?
Gehören günstige Baukredite bald der Vergangenheit an
Anders als für Ratenkredite, bei denen die Zinsen oftmals auf den von der Europäischen Zentralbank festgelegten Leitzins basieren, folgen die Zinsen für Baukredite einer anderen Messlatte, der DGZF-Pfandbriefkurve. Die Rendite der DZGF für Pfandbriefe mit zehn Jahren Laufzeit wird von den Kreditgebern als Orientierungszahl für die Berechnung der Baukreditzinsen herangezogen.
Das bedeutet: Baufinanzierungen könnten vor einer Zinswende stehen. Denn anders als der Leitzins, der vor gut zwei Wochen auf nur noch 0,75 Prozent gesenkt wurde, steigt die DGZF-Pfandbriefkurve im Moment an.
Solange dieser wichtige Orientierungspunkt nicht wieder sinkt, könnte es nach und nach zu einem Anstieg der Bauzinsen kommen. Noch aber sind die Zinsen für Baufinanzierungen immer noch so niedrig, dass sich der Hausbau und der Hauskauf mehr denn je zu lohnen scheint.
Doch es ist nun die Frage, wie lange dies so bleiben wird und wie hoch die DGZF-Pfandbriefkurve möglicherweise in den kommenden Monaten wieder steigen wird. Noch ist kein dramatischer Anstieg bei den Bauzinsen zu erwarten, dafür ist das historische Tief schon zu lange im Gange. Dennoch sollten sich künftige Bauherren nicht darauf verlassen, dass das Zinstief bei der Baufinanzierung auf ewig Bestand haben wird und kann.









Jeder Mensch, der in dieser Welt lebt, kommt auch mit der Wirtschaft in Kontakt, auf die eine oder andere Weise. Ein autarkes wirtschaftliches Leben ist kaum möglich – und auch kaum mehr erstrebenswert. Die Wirtschaft ist es, die uns weiterführt in dem, wie wir leben und auch die Art, was wir aus dem Leben machen. 